Hintergrund

Gleichmacherei – nein

Die Kunst des Zusammentuns ist ein Prozess der Aushandlung von Unterschieden und Konflikten zwischen Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft. Ein Prozess der räumlichen Abstimmung der Beziehungen zwischen Produktion und Reproduktion, Eigentum und Zugang zu Ressourcen. Ein Prozess, in dem Solidaritätsnetzwerke geknüpft und die individuellen und kollektiven Rechte neu definiert werden.

Das Filmprojekt stellt die vorherrschenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen in Frage und sucht nach neuen Formen einer kollektiven und doch pluralistischen Governance (Führung).

HOMO COMMUNIS möchte ein Netzwerk der Ideen spinnen für ein solidarisches und emanzipatorisches Gemeinschaffen, in dem das Individuum in der Gemeinschaft nicht gleichschaltet ist. Sondern das Einzigartige, das Andersartige und das Besondere wird zur entscheidenden Qualität des Miteinanders.

Ein Gedanke zu „Gleichmacherei – nein

  1. Eine wichtige Erläuterung, die sich mit einem weitverbreiteten Vorurteil befasst, nämlich, dass Gemeinschaftlichkeit mit Gleichmacherei zu tun hat. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Eigene, Einzigartige erfährt Respekt, wird gehört.

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