Filmvorführung

Erfahrungsbericht

Auf den Weg in eine enkeltaugliche Welt: Großes Dankeschön an die Ermöglicher*innen der Filmvorführungen in der SoLaWi Kümper Heide in Dortmund am Samstag und Sonntag! Die Stimmung im Scheunenkino und bei den anschließenden Workshops war großartig ideenreich.

Eindrücke von den Workshops

Pacha Mama:
Nach eine kurzen Einführung des Begriffs Pacha Mama und Buen Vivir – Gutes Leben, stellten die Teilnehmenden ihre eigen Vorstellungen der Begriffe dar: Freiheit, Vertrauen ins Leben, sich vom permanent implizierten Begriff von „Sicherheit“ zu lösen, sich verbunden zu fühlen, als Teil eines Gewebes zu sein, Verantwortung teilen.
Im Nachbarschaftsbereich engagieren sich einige der Teilnehmenden in Richtung Tauschinitiativen und Abhol-, Koch- und Feiergemeinschaften.

Nachhaltiges Leben und Arbeiten:
Der Workshop hatte einen schwierigen Tenor. Einige Personen, die sich schon seit längerem engagieren, sind frustriert und fühlen sich ohnmächtig und entkräftet angesichts der globalen Lage und der „schwerfälligen“ Strukturen, gegen die sie bei ihrem Engagement immer wieder anrennen.
Es fiel ihnen schwer sich aus dieser Stimmung zu lösen und sich wieder mit ihrem Gefühl von Selbstwirksamkeit zu verbinden. D.h. sie hatten das Bedürfnis nach Ermutigung und Bestätigung und sich Bewusstwerden, wir sind gar nicht so wenige, die an gleichen Strang ziehen.

Der SoLawi Hof Kümper Heide in Dortmund wird als Dreh und Angelpunkt von viel Miteinander und Anlaufstelle zum Austausch und Vernetzen erlebt. Dieser Ort wird deshalb immer wieder angesteuert.

Resumee: Die bisherige Erfahrung mit den Vorführungen von Homo communis zeigt, dass der Gesprächsbedarf im Anschluss groß ist. Wir holen jeden Zuschauenden woanders ab. Deshalb sind die Themen breit gefächert. Die Kombination von Filmvorführung und Workshops weiterzuentwickeln, wäre ein guter Weg die Inhalte zu vertiefen und in Verbindung mit dem Erleben und der Situation der Zuschauenden zu bringen. Das könnte die Wirksamkeit des Films erhöhen und zu einem ganzheitlichen Erlebnis machen.

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