Geschichten

Solidarische Landwirtschaft

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Ernährung und Landwirtschaft spielen eine zentrale Rolle für die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben? Mit der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) hat die Familie Schulte Tigges eine Möglichkeit gefunden, ihre Vorstellungen von einer zukunftsfähigen Landwirtschaft mit einer Gruppe von Menschen aus dem Dortmunder Raum umzusetzen und gemeinsam zu gestalten: solidarisch, regional und ökologisch. Private Haushalte tragen die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs. Im Gegenzug erhalten sie den Ernteertrag. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeugerinnen als auch die Verbraucherinnen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Mit einem außergewöhnlichen Bildungsprogramm für nachhaltige Entwicklung fangen die Schulte Tigges bereits bei den Kleinsten an: durch das praktische Tun das Gefühl zu erfahren, dass man gemeinsam Dinge bewegen kann und unsere Welt gestalten kann; lernen, woher eigentlich unsere Lebensmittel kommen – und nebenbei einen Entdeckungsdrang und eine Wertschätzung für Natur, Umwelt und alles Lebendige um uns herum zu fördern.

Mehr Infos und Möglichkeiten zum Vernetzen: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/index.php?id=92

Lebensmittel

Foodsharing

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Seit 2012 rettet die foodsharing-Bewegung täglich tonnenweise gute Lebensmittel vor dem Müll. Sie verteilen sie ehrenamtlich und kostenfrei im Bekanntenkreis, der Nachbarschaft, in Obdachlosenheimen, Schulen, Kindergärten und über die Plattform foodsharing.de. Öffentlich zugängliche Regale und Kühlschränke, sog. „Fair-Teiler“, stehen allen zur Verfügung. Hunderttausende Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen regelmäßig die Internetplattform nach dem Motto: „Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen!“. Inzwischen engagieren sich darüber hinaus zehntausende Menschen ehrenamtlich als Foodsaver*innen, indem sie überproduzierte Lebensmittel von Bäckereien, Supermärkten, Kantinen und Großhändlern abholen und verteilen.

Rettet mit. Wo und wie das geht: https://foodsharing.de/