Hintergrund

Konstruktiver Journalismus

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Warum konstruktiver Journalismus wichtig ist und wir uns entschieden haben nach diesen Prinzipien zu arbeiten:

  • Wir setzen verzerrten und mit Angst operierenden Weltbildern Mut entgegen.
  • Wir erkennen in bestimmten Formen des herkömmlichen Journalismus die Gefahr des Populismus und treten dem entgegen.
  • Uns interessiert Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmheit, die eigene und die der Zuschauenden.
  • Wir recherchieren und bieten Material für informierte Zukunftsentscheidungen.

Wir MedienmacherInnen sprechen immer gerne über Probleme. Das sehen wir als unsere Aufgabe: darauf hinweisen, was nicht gut läuft. Für das Lösen von Problemen sehen wir uns dann aber nicht zuständig. Das sollen die anderen machen. Deswegen kommen Probleme in Dokumantationen, Nachrichten und Magazinen viel öfter vor als Lösungen – obwohl es die gibt. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf Lösungen und Menschen, die sich damit beschäftigen.

Hintergrund

Was sind Gemeingüter

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… Gemeingüter sind keine bestimmten Gegenstände. Sie sind weder etwas, das einfach da draußen existiert, noch sind sie etwas, das – objektiv gesehen – bestimmten Dingen innewohnt. Sie sind eine Beziehung. Sie sind eine Beziehung zwischen Menschen und den von ihnen als essentiell für ihre Existenz beschriebenen Bedingungen. Gemeingüter drücken also eine Beziehung aus und definieren diese zugleich…

… Wasser ist zum Beispiel eine physikalische Verbindung, die von Chemiker*innen analysiert werden kann. Gleichzeitig muss Wasser als Gemeingut durch diejenige Gesellschaft anerkannt werden, die es benötigt, seine Nutzung reguliert und seine Verfügbarkeit für alle sicherstellt. Das Gemeingut Wasser ist mehr eine soziale Beziehung als ein reines Objekt…

Stavros Stravrides, Architekt, Aktivist und Professor für Architectual Design and Theory, National Technical University in Athen

Hintergrund

Gleichmacherei – nein

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Die Kunst des Zusammentuns ist ein Prozess der Aushandlung von Unterschieden und Konflikten zwischen Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft. Ein Prozess der räumlichen Abstimmung der Beziehungen zwischen Produktion und Reproduktion, Eigentum und Zugang zu Ressourcen. Ein Prozess, in dem Solidaritätsnetzwerke geknüpft und die individuellen und kollektiven Rechte neu definiert werden.

Das Filmprojekt stellt die vorherrschenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen in Frage und sucht nach neuen Formen einer kollektiven und doch pluralistischen Governance (Führung).

HOMO COMMUNIS möchte ein Netzwerk der Ideen spinnen für ein solidarisches und emanzipatorisches Gemeinschaffen, in dem das Individuum in der Gemeinschaft nicht gleichschaltet ist. Sondern das Einzigartige, das Andersartige und das Besondere wird zur entscheidenden Qualität des Miteinanders.